LED Beamer

LED Beamer.

 

In einem LED-Beamer kommt eine „light emitting-diode“ als Leuchtmittel zum Einsatz. Darüber hinaus sind derartige Geräte größtenteils baugleich zu ihren konventionellen Kollegen. Das bedeutet, dass mit der LED-Technik sowohl LCD-Displays als auch DLP-Chips bestrahlt werden können. Dennoch gibt es Das bringt mitunter bemerkenswerte Vorteile:

In vielen Fällen entfällt durch Nutzung von LED-Lichtquellen in den entsprechenden Grundfarben Rot, Grün und Blau das Farbseparationssystem. Das betrifft entweder die dichroitische Spiegelanordnung bei 3-Chip-Systemen oder eben das Farbrad bei 1-Chip-DLP Geräten.

Können im Fall einer Dreifarb-Anordnung die jeweiligen LEDs komplett unabhängig voneinander arbeiten, so wird das Farbrad durch Sequenzierung der Lichtfarben überflüssig. Konkret bedeutet das, dass bei einem Single-Chip-DPL Projektor das drehende Farbrad deswegen entfallen kann, weil die unterschiedlich farbigen LED-Elemente der Reihe nach ein- und ausgeschaltet werden.

 

Höhere Lebensdauer. Theoretisch.

Gelten selbst herkömmliche Single-Chip-DLP Beamer schon als relativ langlebig, kann durch Einsatz der elektronisch modulierten Farbbelichtung des DLP-Chips durch Schalten des entsprechenden LED-Moduls eben noch die letzte mechanische potenzielle Schwachstelle, eben das Farbrad, wegfallen.

Um ein helles und gut sichtbares Bild auf der Leinwand zu erzeugen, müssen allerdings auch die LEDs relativ stark sein. Im Vergleich zu herkömmlichen und gängigen Gasentladungslampen in Videobeamern ist die Hitzeentwicklung aber dennoch modert. Nichts destotrotz kommen auch LED-Projektoren selten ohne Belüftung beziehungsweise Lüfter aus.

Theoretisch ergibt sich aus all dem eine erwartbar höhere Lebensdauer. Dennoch kann darauf allerdings kaum seriöser Weise eine Wette abgeschlossen werden, berichten doch auch immer wieder Anwender von defekten LED-Modulen.